The Nature of Things
will be opened
by amazement.

ARBEITEN | 2023

51,40717° N 7,18790° O Henrichshütte

Raum_Klang_Video_Skulptur_Installation Kollaboration mit Erwin Wiemer

Die Installation 51,40717° N 7,18790° O Henrichshütte lässt den Besucher auf eine besondere Art in das Industriedenkmal eintauchen: Eine rotierende Skulptur mit zerbrochenen Spiegeln reflektiert fragmentierte Videos des Außenraums an die Wände, mit Tönen von klingendem Stahl und einem sphärischen Klangteppich wird dem Besuchers eine andere Dimension der Wahrnehmung des Ortes ermöglicht.

RAUM_INSTALLATION 51,40717° N 7,18790° O Henrichshütte | Video: Erwin Wiemer

"Daten_Lust"
Hinab ins Kaninchenloch#6

Atelier MESH, Essen

interdisziplinäres Kunstlabor 2023

Digitalisierung! Zugleich Fluch, Verheißung und alternativlos, das Großthema der Stunde. Aus der Bedeutung der Digitalisierung für unser Leben und den augenscheinlichen Unklarheiten im Umgang mit ihr erwächst die Notwendigkeit, sich genauer mit ihr zu befassen, um sie reflektiert nutzen und den technologischen Wandel mitgestalten zu können. Doch wie begegnen wir dem Thema in der Kunst? Im diesjährigen interdisziplinären Kunstlabor „Hinab ins Kaninchenloch #6“ stellen wir uns die Frage: „Wie können wir Erinnerungen, Erfahrungen, die uns im Leben geprägt haben und deren emotionale Träger bislang analoge Kunstgüter wie Bücher und Bilder, Skulpuren u.ä.sind, in die digitale Zeit transformieren?“. Unter diesem Thema habe ich folgende Künstler:innen zum Austausch und Kollaborieren eingeladen:

Myriam Hofer | Fotografie | Installation
Harald Reusmann | Fotografie
Erwin Wiemer | Video
Frank Wolf | Sprache
Scarlett Schauerte | Installation

Zusätzlich zu regelmäßigen Arbeitstreffen gab es während der Essener Kunstspur offene Jour Fix, in denen die Künstler:innen ihre Kollaborationen vorstellten, und in den Austausch mit dem Publikum gingen.

CUBE | Fotografie auf Papier

CUBE

ARBEITEN 2022

POST_NATURE

Stipendium-Neustart Kultur "Modul D", Deutscher Künstlerbund

Video_Klang_Raum_INSTALLATION

Mittlerweile sind wir es gewohnt, unsere Realität für das zu halten, was die Algorithmen digitaler Medien für uns kreieren. Um eine eigene Perspektive auf diese Themenfeld zu entwickeln, ist die Idee zu einem Versuchslabor entstanden. Dort entsteht eine modellhafte, miniaturisierte Landschaft, gebaut aus vorgefundenen Materialien, die der jeweiligen Umgebung des gewählten Ausstellungsraums ( Fotos: ArToll / Bedburghau & Rotten art factory / Duisburg) entnommen werden. Diese Landschaft wird von einer zweiten überbaut, die als postnaturalistische Landschaft bezeichnet werden kann: eine transparente, digitalisierte Plexiglas-Ebene, deren Form einer synthetischen Struktur nachempfunden ist und als Lauffläche für zwei fahrbare Roboter dient. Durch die programmierte Sensorik der Roboter, die ihre stetigen Richtungswechsel randomisiert berechnet, entstehen immer neue Choreographien auf der Lauffläche. Die Roboter sind mit jeweils zwei Minibeamern und speziell konzipierten Projektionsflächen ausgestattet, mit denen sie sich selbst Videosequenzen aufprojizieren und in den Raum streuen. So entwickelt sich ein weiteres Geschehen an der Decke des Ausstellungsraums: die bewegten Videoprojektionen überlagern sich mit den Schatten der organisch geformten Projektionsflächen auf den fahrenden Robotern zu einer großflächigen, tanzenden Bildchoreografie. Die Videosequenzen zeigen Ausschnitte der Umgebung des jeweiligen Ausstellungsraums und sind, wie die oben beschriebenen vorgefundenen und ausgewählten Materialien, Teil der Struktur der modellhaften Landschaften. Ein weiterer Aspekt ist der Klang. Hier trifft Fahrgeräusch und programmierte Signaltöne auf atmosphärischen Raumklang, basierend auf Aufnahmen der Geräusche des Außenraums.

Die Laborergebnisse zeichnen das Bild oder besser Bildausschnitte einer ambivalenten, fragmentarischen und skurrlilen Utopie, deren Entwicklung in eine so ungewisse wie spannende Zukunft weist.

Post_Nature Robot| Foto: Harald Reusmann
DETAIL Installationsansicht | Foto: Renate Klaschka

POSt_NATURE | Dokumentation

ARBEITEN 2021

ROUND TABLE

SATTELLITES | Laboratory of Sound and Soul

Video_Klang_Raum_INSTALLATION

SATTELIES ist ein internationales künstlerisches Projekt initiiert und kuratiert von Beate Gärtner, Julia Press und Scarlett Schauerte in welchem Künstler:innen aus 15 Ländern teilnahmen: China, England, Ägypten, Frankreich, Indien, Litauen, Marokko, Niederlande, Norwegen, Slowenien, Süd Afrika, Süd Korea, Taiwan, Turkey und Deutschland.

Im Rahmen des Labors entstanden meine Arbeiten “ Round Table“ und die Positionen :„The Named“ und „The Unnamed“:

Es gibt Lücken zwischen Sprache und Welt, „Unbenannte“, die nicht Teil des Kollektivs sein können, aber dennoch existieren. Diese künstlerische Forschung wird in Arbeit „Round Table“  thematisiert. In der Installation sitzt der Besucher die Möglichkeit, sich mit seinem digitalen Gegenüber zu verbinden, der als Projektion durch die Installation wandert. An den vier Plätzen sind die Besucher eingeladen, ihre Erfahrungen mit dem hörbaren Klang der verschiedenen Sprachen in schriftlicher Form auf vorbereiteten Papierbahnen interaktiv zu teilen.

 

Round Table | Installation in den Rottstrasse Kunsthallen in Bochum & In der Gallerie "Gublia" in Essen

Video: Interaktive Rauminstallation (multimedia) | Round Table

"Unnamed I-II "(Acryl, Aluminium, Holz)

"Unnamed III-iV "(Acryl, Aluminium, Holz)

ARBEITEN 2015

Changing

Objekte_ Wachs_Papier

………es begann mit der Befreiung von sich festgesetzten Strukturen, Auflösung des Materials und einer

Neuerfindung von Farbe und Form…. ……es wuchs zu einer Idee von Freiheit …………..….sich im Raum

bewegende Formen, die sich finden und wieder verlieren ……..….ein Spiel, das immer neu und anders

gespielt wird……………Prozesse deren Anfang ein Ende sind und deren Ende ein neuer Anfang ……….dabei ist

das Hauptelement das Reißen des Papiers , das sich als ein Entladen von Spannung erzählt

…………………..Spannungen, Emotionen die nicht verloren gehen sondern sich neu formieren und in

Beziehung treten…………………..

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